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Autor: Betreff: Vorstellung Brauanlage 30L Ausschlagmenge
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red_folder.gif erstellt am: 8/4/2009 um 19:52  
....


[Editiert am 17/11/2009 um 17:54 von Arco-Fan]
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red_folder.gif erstellt am: 5/5/2009 um 13:28  
Hallo Arco-Fan,

so nun bin ich mal dran:
Ganz hervorragende Arbeit, Deine Anlage, ich werde neidisch :thumbup: :thumbup:

Bei mir steht momentan der Bau meiner eigenen 60L-Anlage an.
Ich habe mir auch einige Gedanken bezüglich der Gärtank-Kühlung und einem Leitungswasserwärmetauscher gemacht.

Bezüglich der Gärtank-Kühlung bin ich auf die gleiche Lösung wie Du gekommen.
Habe dazu ein paar Fragen:
Ich werde 2 60L-ZKGs verwenden, deren Kühlung ich der Einfachheit halber in Reihe schalten möchte:
Der Sensor wird dann im zweiten Gärtank untergebracht sein, um sicher zu gehen, dass der dann die max. Temperatur hat.
Ich mache OG-Bier, die Würze wird 20° haben, wenn ich die Hefe hinzugebe, jedoch wirds tagsüber auf unserer Terasse sehr warm (25°, manchmal 30°C). Ich habe vor, Eiswasser durch die Spiralen zu pumpen und eine Ïsolierung aussen an der Tankwand anzubringen.

Deine Kühl-Spirale hat nur wenige Windungen, reicht das aus?
wie sind da Deine Erfahrungen?

Zur Würzekühlung:
Unser Leitungswasser hat etwa 25°C. Da möchte ich vor den Platten-WT einen Leitungswasser-WT schalten (Edelstahl-Spirale in Eiswasser-Bad), um das Leitungswasser auf ca. 18°C zu bringen.
Das dürfte gut funktionieren, denke ich.

Gruss Thomas


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red_folder.gif erstellt am: 5/5/2009 um 18:14  
Hallo!


[Editiert am 17/11/2009 um 17:55 von Arco-Fan]
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red_folder.gif erstellt am: 5/5/2009 um 19:14  
Hallo.

vielen Dank für die hilfreichen Antworten.
Der Begleitkühler ist nicht gerade billig und hier unten in Brazil ist sowas unbezahlbar.
Ich werde in Betracht ziehen, meine Chopeira de Gelo (Eiswasser-Zapfanlage)
dafür einzusetzen, in Verbindung mit einer Aquariumpumpe (damit habe ich schonmal einwandfrei
Eiswasser gepumpt). Regler und Sensor habe ich bereits.

Gruss Thomas


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red_folder.gif erstellt am: 5/5/2009 um 19:22  
Grüße!


[Editiert am 17/11/2009 um 17:55 von Arco-Fan]
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red_folder.gif erstellt am: 6/5/2009 um 20:38  
Moin,

ich habe auch noch mal zwei Fragen zu Deiner Anlage und hoffe Du kannst mir weiterhelfen.

1. Du schreibst, dass Du eine selbstgebaute Heizspirale für die Maischepfanne verwendest. Gibt es dafür so etwas wie Rohlinge bzw. kannst Du mir sagen, wer so etwas herstellt?

2. Die Heizspirale ist ja außerhalb der Maischepfanne installiert. Wie erfolgt die Wärmeübertragung zum Pfannenboden? Einfach "per Luft" oder verwendest Glycerin bzw. etwas ähnliches als Leitmedium? Wenn nur "per Luft", wird dann der angeschraubte Boden nicht ziemlich heiß?

Gruß Henning
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red_folder.gif erstellt am: 6/5/2009 um 21:03  
Hallo!


[Editiert am 17/11/2009 um 17:55 von Arco-Fan]
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red_folder.gif erstellt am: 7/5/2009 um 09:38  
Moin Moin,

Danke für die Info. Das hilft mir erstmal weiter!
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red_folder.gif erstellt am: 8/5/2009 um 00:06  
moin,
spannender als all die technischen details fände ich ja die frage, ob das high-tech-gebraute bier denn auch besser schmeckt als der klassische kochtopf-sud.
prost
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red_folder.gif erstellt am: 8/5/2009 um 03:26  

Zitat:
spannender als all die technischen details fände ich ja die frage, ob das high-tech-gebraute bier denn auch besser schmeckt als der klassische kochtopf-sud.

Eine interessante, aber kaum zu beantwortende Frage, weil eine entsprechende Verkostung nie objektiv ist. Einen Vergleich mal anzustellen wäre aber trotzdem eine spannende Sache.

Grüße
Wolfgang
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red_folder.gif erstellt am: 8/5/2009 um 13:16  
Hallo,

Beim Einsatz moderner Technik geht es mehr darum, zum einen das Handling zu vereinfachen und zum anderen eine Möglichkeit zu schaffen, das Bier möglichst wiederholgenau zu produzieren.
Man kann grundsätzlich mit verschiedenen Anlagen-Konzepten, also technisch modern ("High-Tech")
oder weniger modern die gleiche Qualität erzielen. Wichtig ist hauptsächlich die Hygiene.

Für meinen Fall:
Die angesprochenen Eiswasser-Wärmetauscher sind z.B. eine Notwendigkeit bei unseren klimatischen Bedingungen hier in Brasilien, um die Voraussetzungen für das Erreichen der Qualität zu schaffen.
Was meine Automatisierung betrifft: Dies ist schon eine kleine Spinnerei ;)

Gruss Thomas


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red_folder.gif erstellt am: 8/5/2009 um 15:29  
Hallo!


[Editiert am 17/11/2009 um 17:56 von Arco-Fan]
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red_folder.gif erstellt am: 8/5/2009 um 17:58  
Hi,

absolut einer Meinung mit Euch ! Denn in der Reproduzierbarkeit einer gleichbleibenden Qualität unserer Sude ist der größte Hund begraben.

Das doch ziemlich exakte Einhalten der Gärtemperatur stellt für fast alle Hobbybrauer ein großes Problem dar. Die meisten von uns brauen nicht viel moderner als Luthers Katrin, auch wenn der PC alles steuert : Im Winter untergärig und im Sommer ... na ja, schaun ma mal, was rauskommt. Ist der Sommer heiß, wird der Fruchtkorb im Weizen "gigantisch", kommen die Eisheiligen just in der Gärphase vorbei, schmeckt der gleiche Sud eher nach einem mißglückten Kölsch.

Die Frage nach der exakten, temperaturgeführten Gärung wurde m.M. hier im Forum allenfalls andiskutiert, aber nie zu einem wesentlichen Punkt erklärt, was die reprozierbare Qualität betrifft.

Ziemlich trocken das ganze, irgendwo steht doch noch das Pils mit dem total schrägen Geschmacksprofil, nur weil der blöde Januar viel zu warm war ... schönes Wochenende !

Erlenmeyer


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tauroplu
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red_folder.gif erstellt am: 8/5/2009 um 19:23  
Hallo, Hans,

nun, eine gleichbleibende Gärtemperatur außerhalb eines steuerbaren Kühlis ist tatsächlich mehr oder weniger Glückssache.
Aber eine Möglichkeit, trotzdem eine gleichbleibende Geschmackqualität zu produzieren (unter Umgehung von Fruchtkörben, Esterbieren usw.) ist, eine entsprechende Hefe zu wählen.
Ich habe sowohl Flüssighefen (Wyeast) als auch Trockenhefen bei gleicher Schüttung aber mit unterschiedlichen Temperaturen getestet. Selbst die 1084, die laut Wyeast ab ca. 20°C einen bedeutenden Anstieg der Esterproduktion prophezeit, hat dies nicht getan. Die Biere schmeckten bei knapp 20°C einerseits und bei gut 23°C andererseits vergoren absolut gleich (guuuuut).
Die 1056 (Wyeast), die US-05 (Fermentis) und allen voran die Nottingham (Danstar) Hefen produzieren gleichbleibende Qualitäten im Bereich von 18°C - 24°C! So ist zumindest meine bisherige Erfahrung. Auch die 1007 (Wyeast) ist relativ unempfindlich gegenüber höheren Temperaturen und produziert ziemlich ähnliche Geschmackseigenschaften.
Zu Weizenbierhefen kann ich allerdings nichts sagen, die mögen durchaus empfindlicher sein, ähnlich empfindlich wie die Zwitterhefe 2112 (Wyeast), die laut Beschreibung im unteren Temp.-bereich lagerähnliche Biere produzieren soll. Bei mir hat die bei knapp 17°C einen wahren Fruchtkorb mit leichten Säureanklängen hervorgebracht.

Verzeiht mir die Wiederholungen aber: mit der Nottingham Hefe z.B. kann man ganzjährig Biere mit untergärigem Geschmacksprofil brauen (nein, ich bekomme keine Tantiemen von Danstar für diese Empfehlung... :)

Gärige Grüße
Michael


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red_folder.gif erstellt am: 8/5/2009 um 21:43  
Hallo Michael,

gilt das nur für die OG Hefen oder auch für die Pilsener?

Ich hab meinen Winter verschlafen und noch keine Pils in den vergangenen sechs Monaten gebraut und wollte das jetzt nachholen. Meine Garage kann ich recht kühl halten, so um 10-12°. Ich kann die Kegs aber auch in meine Truhe mit Temp.regler stellen und wollte die auf 9° stellen.

Was meinst Du dazu?

Alles Gute, Jörg


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red_folder.gif erstellt am: 8/5/2009 um 22:17  
Hallo, Jörg,

tja, das Gesagte gilt für die OG Hefen, aber ich bin der Meinung, daß Du mit der Nottingham eigentlich ein recht gutes Pils hinbekommen. Diese Hefe hatte ich bei gut 23°C vergoren, und das Bier (100% MÜM) hat absolut neutral geschmeckt, und glaube mir, ich habe (noch) empfindliche Geschmacksnerven. Mit verschlossenen Augen hätte ich auf ein UG getippt...

Viele Grüße
Michael


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red_folder.gif erstellt am: 9/5/2009 um 00:28  
moin,
arco schrieb "Besonders wichtig für mich ist die genaue Steuerung der Gärtemperatur, und damit meine ich nicht die Raumtemperatur!"
aber all der schnickschnack an deiner anlage, der das brauen leichter macht und zugegebenermaßen schick und bequem ist, hat doch aber mit dem gärprozess gar nix zu tun.
ich vertrete anscheinend auch eine andere philosophie. wenn ich alle vier oder sechs wochen braue - muss ich da ne rühranlage haben, die mir maximal zwei stunden arbeit abnimmt?
ich genieße es, meinen sud mit dem großen holzlöffel zu rühren. schließlich will ich brauen und nicht knöpfchen drücken - das mach ich eh den ganzen tag. mangelnde wiederholbarkeit? das macht doch gerade einen teil des reizes beim selbstbrauen aus. jeder sud ist anders. wenn ich was zu essen koche, stehe ich ja auch nicht mit digitalwaage und rührwerk in der küche, konnte bislang aber keine klagen vernehmen, dass z. b. die bolognese-sauce (standardgericht mit kind - bestimmt schon 100 mal gekocht) jedes mal leicht anders schmeckt.
das thema selbstbrauen ist auch viel zu interessant, als dass ich es drauf anlegen würde, immer genau das gleiche bier brauen zu wollen.
prost
jevers zeuge


[Editiert am 9/5/2009 um 00:28 von Jevers Zeuge]



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red_folder.gif erstellt am: 9/5/2009 um 08:41  
Hi,

@ JZ : Du bist ein Genußbrauer und kein RS32-Schnittstellenfreak mit Lötkolben im Anschlag. Das ist auch gut so. Nur - wenn Du eine gewisse Anzahl Sude in Deinem Erfahrungsspeicher abgelegt hast, dann stellst du fest, daß dieses und jenes Bier besonders gut war und ein anderer Sud zumindest geschmacklich daneben ging und dieser in dieser Form nicht wiederholt wird.

Eine gute Protokollierung vorausgesetzt, versuche ich nun einen Top-Ten-Sud zu wiederholen und es wachsen mir Hörner, wenn alles funzt, nur die Gärführung geht aufgrund von mir nicht zu beeinflussender Faktoren daneben - und das Ergebnis dann auch.

Keine Frage, es macht Spaß, neue Wege zu beschreiten. Dann ist meine Erwartung auf entsprechend niedrigem Level bzw. ich kann nur positiv überrascht werden, siehe mein Weizenbierexperiment mit fast 100% WeiMa-Schüttung.

@Michael : Dein Plädoyer für die Nottingham ist überzeugend. Sie steht seit drei Wochen auf meinem Einkaufszettel. Da man sie nur bei Deinem "Lieblingsdealer" bekommt, muß ich noch ein wenig warten, bis eine ordentliche Bestellung zusammen kommt.

Ach übrigens : In der Kaltreifung habe ich z.Z. ein Pils mit der WLP Mexican Lager. Werde demnächst darüber berichten, da diese Hefe im Forum noch nicht bechrieben wurde.

Grüße

Erlenmeyer


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red_folder.gif erstellt am: 9/5/2009 um 10:48  
Gude,

es wurde ja hier auch schon oft angesprochen, daß das Hobbybrauen für viele gerade
deshalb so interessant ist weil darin sehr viele einzelne Disziplinen zu finden sind
(Elektrik, Physik, Chemie, Mechanik, Schlosserei, Gärtnerei …) und sich diese, je nach
persönlichem Geschick, Phantasie und techn. Ausstattung auch in der Brautätigkeit
widerspiegeln.
Die Anlage von Arco-Fan dürfte also eine Referenz für all diejenigen sein, die beim Brauen
den Schwerpunkt auf die Produktionstechnik gelegt haben und über einen entsprechend
großen Hobbybastler-Maschinenpark verfügen.
Wie schon erwähnt wurde steigt mit dem Grad der Mechanisierung auch die Wiederholbarkeit,
die, wie ich denke, für viele ein Kriterium ist dem Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte.
Die meisten werden wohl ein sehr gut gelungenes Bier im Bedarfsfall auch möglichst genauso
wieder herstellen wollen.
Durch Zufälle beeinflußte oder nur bedingt kontrollierte Sude sind lehrreich, interessant
und können die Vielfalt vergrößern. Dadurch erworbene Erfahrungen können helfen Fehler zu
vermeiden bzw. positive Einflüsse zu erkennen und nutzbar zu machen.
Auch hängt die Verwendung von technischen Hilfsmitteln mit der Sudgröße zusammen.
Um so größer die Sude um so mehr Technik wird man verwenden müssen.

Grüße
Christopher


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red_folder.gif erstellt am: 9/5/2009 um 11:05  
@Jeverszeuge:
Ich war voll und ganz Deiner Meinung (bin es eigentlich immer noch) bis zu dem Zeitpunkt als mir - trotz heftigsten Rührens mit einem Monster Holzlöffen (ich liebe dieses Teil!) - immer wieder die Maische angebrannt ist. Das hatte zur Folge, daß die Sicherung herausflog, also - für mich zumindest - Stress pur. Also entschloss ich mich ein Rührwerk zu Hilfe zu nehmen. Seitdem ich das einsetze ist selbst bei dickeren Pampen nix mehr angebrannt.

Ok, obwohl ich das handwerkliche Brauen mit der Temperaturkontrolle auch liebe, habe ich zusätzlich eine kleine Brausteuerung im Einsatz. Aber mehr aus den Erwägungen heraus, daß ich mit Frau und 2 Kindern in einem Haushalt lebe und es da immer viel nebenbei noch zu erledigen gibt. Da ist solch eine Brausteuerung, die ich einfach während des gesamten Maischprozesses bis zum Ende durchlaufen lassen kann, sehr, sehr hilfreich. Die Zeit kann ich dann nutzen, um das Essen zu machen, Besorgungen, Einkäufe oder die Kinder zum Fussball etc. zu bringen (ich braue immer dann, wenn meine Frau am WE arbeitet).

Viele Grüße
Michael


[Editiert am 9/5/2009 um 11:06 von tauroplu]



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Hallo


[Editiert am 17/11/2009 um 17:56 von Arco-Fan]
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red_folder.gif erstellt am: 13/5/2009 um 23:37  
moin arco,
dein argument mit der gärung kann ich gut achvollziehen. es ist mir hier und auch bei gesprächen aufgefallen, dass viel aufwnd getrieben wird, was den brauprozess angeht. und anschließend gehts (nach sechs bis acht stunden mehr oder weniger harter arbeit) oftmals weiter mit "hefe rein und gut". dabei ist doch gerade der teil der interessanteste und mindestens ebenso wichtig wie der brauprozess. der brauer macht den sud, die hefe das bier. insofern ist mein eindruck, dass dieser teil von vielen vernachlässigt wird. auch hier bleibe ich allerdings im rahmen meiner möglichkeiten: meine brauanlage besteht aus einem 50-l-topf und diversen eimern, einer als panzerschlauch-läuterbottich. meine gäranlage besteht aus einem kühlschrank und einem digitalthermometer.
allerdings stehe ich ja auch noch recht am anfang. ich hab also selbst noch keine ahnung, ob hier in zehn jahren noch ein kochtopf steht oder eine vollautomatische 500-l-anlage...
zumindest ist ein bekannter von mir genau diesen weg gegangen und hat sich seinen lebenstraum erfüllt: nach jahrelangem kochtopfbrauen hat er nun sein hobby zum beruf gemacht. www.groenwohlder.de
für mich hat allerdings das testen nach wie vor einen höheren stellenwert als das selbstbrauen (s. www.biertest-online.de und www.braupaul.de)
prost
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red_folder.gif erstellt am: 14/5/2009 um 01:11  
Hallo JZ,

das ist ja gerade das schöne and unserer Freiheit, jeder kann's machen wie er will und das bei mir hier noch mehr wie bei Euch, keine Anmeldung beim Zoll oder so was.

Wenn Du dir Blasen vom Rühren holen willst bitte schön, wenn ein anderer das vom Liegestuhl aus ohne aufzustehen mit PC-mundgeführter Bierflasche machen will ist das auch gut, brauchst Du ja nicht runter machen.

Jedem das Seine.

Jörg


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red_folder.gif erstellt am: 14/5/2009 um 11:49  

Zitat von "Jevers Zeuge"
...weiter mit "hefe rein und gut". dabei ist doch gerade der teil der interessanteste und mindestens ebenso wichtig wie der brauprozess. der brauer macht den sud, die hefe das bier. insofern ist mein eindruck, dass dieser teil von vielen vernachlässigt wird


Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Vielleicht solltest Du z.B. die Diskussionen über Trockenhefen, Lambic-Brauen etc. p.p. einfach etwas aufmerksamer lesen.


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Gruß vom Berliner
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